Istanbul erkunden(Reisetipp)

Istanbul braucht Zeit. Istanbul ist eine Megacity, zu der keine vergleichbare deutsche Stadt gibt. Mit seinen über 13 Millionen Einwohnern (Stand 2011) ist Istanbul die viert größte Stadt der Welt. Die Altstadt von Istanbul ist Weltkulturerbe. Istanbul war 2010 europäische Kulturhauptstadt.
Istanbul verbindet Europa mit Asien. Über den Bosporus erstreckt sich das Siedlungsgebiet auf beiden Kontinenten. Fähren und Brücken verbinden beide Siedlungsräume. Eine U-Bahn Tunnel unter dem Bosporus ist in Planung.
Istanbul liegt im tektonischen Spannungsgebiet zwischen der anatolischen und eurasischen Platte. Geologen erwarten staatisch betrachtet innerhalb der nächsten 30 Jahre ein Erdbeben der Stärke 7,4. Es wird sich zeigen, ob die Bauweise der Häuser dieser schnell gewachsenen Megacity ausreichend ist, um dem Stand zu halten.
Die Geschichte Istanbuls weist vielfältige kulturelle und religiöse Spuren auf. Einst Konstantinopel, zuvor Byzanz, lassen sich hier christliche, jüdische und moslemische Einflüsse wieder finden.
Zum Einstieg in die Stadt ist es zu empfehlen, sich eine Unterkunft in Sultan Achmed zu suchen. Von hier aus können die touritischen Hauptattraktionnen zu Fuß besucht werden (Hagia Sophia, Topkapi Palast, Blaue Moschee, der große Basar). Die Unterkünfte können über das Internet bequem gebucht werden.
Wer als Familie reist, für den kann ein Apartment oder eine Ferienwohnung von Interesse sein. Ferienwohnungen in Istanbul und in Sultan Achmed finden Sie z.B. auf den Seiten von ferien-privat.de.
Von Sultan Achmed kommen Sie bequem mit der Strassenbahn und der Tunnelbahn nach Beyoglu. Hier tobt das Nachtleben und hier gehen die Istanbuler einkaufen und flanieren. In den Seitenstraßen zur Hautpachse zwischen dem Galataturm und dem Taksimplatz gibt es zahlreiche Restaurants, die u.a. frischen Fisch in verschiedensten Variationen anbieten.
Wer glaubt, die türkische Küche sei durch Knoblauch dominiert, der irrt. Nach zahlreichen Restaurantbesuchen während eines 4 tägigen Kurzaufenthaltes hatten wir kein einziges Gericht auf unseren Tellern, bei dem Knoblauch nachzuweisen war.