Die Wild Coast – Entdecken Sie die ursprüngliche Seite Südafrikas

Haben Sie schon einmal vom „Afrika-Virus“ gehört? Oder sind Sie womöglich (Über)träger dieses Virus?

Bevor Sie jetzt in Panik verfallen: Dieser Virus ist im Grunde genommen völlig harmlos. Aber dennoch befällt er fast jeden Afrika-Reisenden. Denn wer den schwarzen Kontinent schon einmal bereist hat, kommt meist nicht mehr von ihm los. Noch lange Zeit später sehnt man sich nach den unbeschreiblich schönen Farben, der atemberaubenden Landschaft und den freundlichen, aufgeschlossenen Menschen.

Viel unberührte Natur im Eastern Cape

Viel unberührte Natur im Eastern Cape

Als Holiday-Destination bei Fernreisen erfreut sich Südafrika stetig wachsender Beliebtheit, denn kaum ein anderes Land auf der Erde bietet eine solche landschaftliche Vielfalt. Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung, der Krüger Nationalpark und die Garden Route sind gerade bei Reisenden aus Deutschland dabei immer ganz weit oben auf der Liste der Reiseziele zu finden.

Doch Südafrika hat weit mehr zu bieten als nur das „Standardprogramm“. Nach eigener Erfahrung besonders lohnend ist beispielsweise ein Besuch des Eastern Cape und der Wild Coast – Gegenden, die noch kaum touristisch erschlossen sind und leider von den meisten Besuchern links liegen gelassen – oder nur überflogen – werden.

Wer sich auf das Wagnis einlässt und von East London Richtung Durban reist, entdeckt unberührte Landschaften, traumhafte, einsame Strände und traditionelles Stammesleben der Xhosa, die dort mehrheitlich leben. In kleinen Dörfern wird traditionelles Kunsthandwerk verkauft, das Sie in solcher Form und Vielfalt in Deutschland sonst nur in besonders gut sortierten Afrika Shops finden können.

Da bislang kaum ein Reiseanbieter das Eastern Cape und die Wild Coast in seinem Programm führt, empfiehlt sich für den interessierten Besucher eine selbst organisierte Fahrt im eigenen Mietwagen. Unser Tipp: Buchen Sie einen Wagen mit Allradantrieb, denn viele der traumhaft schönen Buchten und pittoresken Dörfer sind häufig nur über schlechte oder kaum befestigte Wege zu erreichen.

Da die Nationalstraße N2 meist in weiter Entfernung der Küstenlinie verläuft und bis auf die erste Wegstrecke nördlich von East London nur wenig interessante Landschaften zu bieten hat, empfiehlt es sich, dem Küstenverlauf zu folgen. Auch dazu ist ein Wagen mit Vierradantrieb unerlässlich. Auf diese Art bleiben Sie unabhängiger und entdecken traumhafte Strände und Buchten wie in Chintsa East oder Kei Mouth. Auf jeden Fall sollten Sie aber ab Umtata die R61 Richtung Port St. Johns wählen. Diese gut ausgebaute Nebenstrecke ist landschaftlich wesentlich reizvoller und belohnt Sie mit eindrucksvollen Ausblicken auf kleine Dörfer sowie traumhafte Täler und Berge.

Über Flagstaff und Port Edward führt die Fahrt über eine kurvenreiche Strecke weiter nach Durban in KwaZulu-Natal, wo Sie vom neu gebauten King Shaka Airport nördlich von Durban aus Ihre Reise durch Südafrika dann fortsetzen können.

Weitere nützliche Informationen zum Thema Südafrika finden Sie auf http://blog.afrika-shop24.de/category/faszination-afrika/reisetipps/