Mountainbiken in der Schweiz – Das Mekka der Biker

Die Schweiz ist geradezu ein Mekka für Mountainbiker. Wer hier mit dem Rad unterwegs sein möchte, der findet anspruchsvolle Strecken ebenso, wie eher leichte, die sogar für einen Radurlaub mit der ganzen Familie geeignet sind. Wichtig ist, sich vorher die Strecken genau anzusehen, denn für einige sind schon ein bisschen Kondition und Können wichtig. Die Touren für das Mountainbike sind in der Schweiz übrigens einheitlich gekennzeichnet, wobei hier die so genannte Signalisationsnorm bedeutend ist. Die Bike-Wegweiser besitzen Routenfelder, auf denen die einzelnen Trails vermerkt sind. Jede Route hat hier eine eigene Nummer, wobei die nationalen Routen eine einstellige Nummer besitzen, die regionalen Routen eine zweistellige Zahl. Die lokalen Routen sind mit drei Stellen nummeriert. Das Wegenetz in der Schweiz ist groß und allein in Graubünden gibt es mehr als 4000 Kilometer Wege für Leute, die mit dem Mountainbike eine Tour planen.
Zu den beliebtesten Destinationen in der Schweiz für die Mountainbiker zählen Arosa, Engadin Scuol und Savognin, wobei das natürlich nur einige wenige Beispiele sind. Nicht nur passionierte Mountainbiker finden hier ihr Glück, sondern auch diejenigen, die den Sport ausprobieren möchten. Jeder kommt mit dem Mountainbike auf seine Kosten, wenn er die Schweiz abfährt. Dabei kann der gesamte Urlaub auf dem Rad verbracht werden. Die langen Touren sind so als Radwandertour möglich, die in verschieden langen Tagesetappen abgefahren werden. Auch der Begriff Alpencross fällt in dem Zusammenhang: Mit dem Rad über die Alpen ist eine Herausforderung, die schon eher einem Abenteuer gleicht.
Eine nationale Tour ist die Strecke Rorschach-Montreux, die auch als Panorama-Tour bezeichnet wird. Sie führt zwischen Bodensee und Genfersee entlang und führt dem Radler die Voralpenlandschaft vor Augen. Doch es sind nicht nur die Bergpanoramen, die hier beeindrucken, sondern auch die Aussichten, die sich über die vielen größeren und kleineren Seen bieten.
Insgesamt kann man also sagen, dass die Schweiz ein wahres Bikemekka ist und so ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen auf Tour begeben.
Wer sich für eine Tour mit dem Geländerad in der Schweiz interessiert und vielleicht gerade vor der Entscheidung für den Kauf eines neuen Rades steht, fragt sich sicherlich, ob es ein Fully Mountainbike sein soll oder ein Hardtail. Beide haben Vor- und Nachteile. Ersteres besitzt eine längere Kontaktzeit des Hinterrades mit dem Boden und bietet daher mehr Komfort und Dynamik beim Fahren. Wer Downhill in der Schweiz unterwegs sein möchte, ist mit einem Fully daher sicherlich besser beraten, denn die Fahrsicherheit wird erhöht. Auch bergauf wird Kraft gespart, da die Traktion deutlich besser ist. Kleine Hindernisse lassen sich damit besser überwinden. Allerdings ist die Frage, ob ein Fully oder ein Hardtail gekauft werden, auch eine Einstellungs- und Testsache. Manch einer findet das Fahrgefühl beim Hardtail einfach besser.