Das Bergische Dreieck – die abwechslungsreiche Kulturlandschaft

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

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Überraschende Vielfalt im Bergischen Land: Kulturelle Highlights finden auf vielen Bühnen dieser einzigartigen Region statt. Und dass Museumsbesuche nicht langweilig sein müssen, zeigen zahlreiche eindrucksvolle Sammlungen und Ausstellungen. Zudem lässt sich die Vergangenheit der Region als Wiege der Industriekultur – lebendig und anschaulich erleben.

Viele Aspekte des kulturellen Lebens der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal sind weit über die Grenzen des bergischen Dreiecks bekannt: Für das „Beste Musikprogramm“ zum Beispiel wurden die Bergischen Symphoniker vom Deutschen Musikverlegerverband ausgezeichnet. Und über die Popularität des Wuppertaler Tanztheaters Pina Bausch – übrigens eine gebürtige Solingerin – muss man sicherlich auch nicht mehr viel sagen. Der Name des städtischen Theaters in Remscheid – Teo Otto Theater – geht zurück auf den bekanntesten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts – ein Remscheider. Viele weitere Tipps zur den kulturellen Einrichtungen des Bergischen Land bietet das Urlaubsmagazin Tambiente an

Genauso vielgestaltig wie das Bühnenprogramm ist auch die Museumslandschaft: Für Kunstliebhaber warten das Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal und das Museum Baden in  Solingen mit exzellenten Sammlungen auf. Und Schloss Burg in Solingen ist nicht nur eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Westdeutschlands, sondern bietet mit dem Bergischen Museum auch Einblick in Geschichte und Kultur des Mittelalters. Deutsches Röntgen-Museum, Deutsches Werkzeugmuseum und Tuchmuseum in Remscheid, Deutsches Klingenmuseum und Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen, Engels-Haus mit Museum für Frühindustrialisierung und Manuelskotten in Wuppertal – sie alle haben auf die ein oder andere Art und Weise die Industriegeschichte der Region zum Inhalt.

Die bergische Kulturlandschaft ist so abwechslungsreich wie ihre Geschichte, von hier aus „schwappte“ die Industrialisierung über den restlichen Kontinent. Viele Spuren in den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal und in der grünen Umgebung erzählen noch heute davon. Spurensuchern steht ein volles Programm zur Verfügung: Ausflugsziele sind große Museen mit umfangreichen Sammlungen, alte Fabriken aber auch Unternehmervillen und Arbeiterquartiere. Insgesamt zehn Ausflugsziele kann man als „Erlebnis Industriekultur“ ansteuern.

Doch damit nicht genug: Insgesamt neun Geheimtipps wie verwunschene Schleifkotten mitten im Wald oder die Fabrikhalle, in der die nahtlosen Röhren erfunden wurden, sind jetzt ebenfalls für Besucher zu entdecken. Sieben Touren verbinden ausgewählte Orte und führen durch besonders interessante Stadtviertel. Erfahren im wahrsten Sinne kann man die Touren mit den historischen Verkehrsmitteln des Bergischen Ring e.V., die die lebendigen Denkmäler mit ihrer einmaligen Industrie- und Verkehrsgeschichte präsentieren.