Naturparadiese in Australien

Foto: olga meier-sander  / pixelio.d

Foto: olga meier-sander / pixelio.d

Nur etwas über 100 Kilometer südlich von Adelaide liegt Kangaroo Island vor der Südostküste Australiens. Die drittgrößte Insel des Kontinents ist in den Ferien ein Magnet für einheimische Touristen, ansonsten ein eher ruhiges, sehr vielfältiges Naturparadies. Kangaroo Island besitzt 540 km Küstenlinie. Feine weiße Sandstrände und malerisch von schroffen Felsen umschlossene Lagunen laden zum Sonnen und Baden ein. Seelöwen und Pinguine sind vom Strand aus bestens zu beobachten. Taucher finden nicht nur eine bunte Unterwasserfauna wie die Großen Fetzenfische, Blaue Demoiselles und Zackenbarsche, sondern auch zahlreiche Schiffswracks zur Erkundung. Die bewegte See im Süden der Insel lockt die Surfer an. Die Insel beherbergt zahlreiche Naturschutzgebiete, in denen Koalas, Schnabeltiere, Kängurus und Wallabys heimisch sind. Kangaroo Island ist darüber hinaus bekannt für spezielle Leckereien wie den ligurischen Honig, Schafskäse, Marron-Flusskrebse oder King-George-Weißfische. Nicht zu vergessen die empfehlenswerten Weine, die in den Kellereien – fantastische Ausblicke inklusive – angeboten werden.

An der Bucht Farm Cove und östlich vom Opernhaus in Sydney breitet sich auf mehr als 30 ha eine wunderschöne Parklandschaft mit vielen exotischen Pflanzen und Tieren aus, ein Ort der Entspannung und Stille, an dem die Metropole sehr weit weg scheint. Dennoch hat man von hier aus einen atemberaubenden Blick auf den Hafen, die Harbour Bridge, das Opernhaus und die Skyline der Stadt. 1816 wurden die Botanic Gardens gegründet, ursprünglich als Gemüsebeete in den Gouverneursgärten. Während der bei den Weltkriege und der Wirtschaftskrise dazwischen verfielen die Gärten.

Foto: M. Hermsdorf  / pixelio.de

Foto: M. Hermsdorf / pixelio.de

Ab 1945 wurden sie wieder aufgebaut, seit 1959 tragen sie den Zusatz Royal. Erweiterungen kamen ab 1965 hinzu, auch wurden große Teile neu gestaltet. Inzwischen verfügen die Royal Botanic Gardens über ein tropisches Gewächshaus, einen Kräutergarten, einen Rosengarten und einen Kaktusgarten. Neu ist der orientalische Garten. Dazwischen liegen weite Rasenflächen, deren Betreten ausdrücklich erwünscht ist und die zum Picknicken einladen. Zwischen den zahlreichen exotischen Pflanzen tummeln sich besondere Vogelarten wie der Gelbhaubenkakadu und der Sperlingspapagei.